Zwei Freunde hier haben ueber die Vergangenen zwei Monate einen Trip zu ner Huette mittem im Wald geplant, und ich habe mich entschlossen mich ihnen anzuschliessen.
Das war der Plan: Gelange irgendwie zu einer Huette mitten im Kahurangi Nationl Park (Nordwesten von NZ Suedinsel), lebe dort fuer 1-4 Wochen und geniesse die Zeit abseits der Zivilisation!
Daniel (Australien) hat den groessten Teil geplant und sich um die Organization gekuemmert. Max (England) hat ihm geholfen und ich bin erst nen bisschen spaeter dazu gekommen.
Nachdem wir realisiert haben, dass wir schwierigkeiten mit Essen bekommen wenn wir reinlaufen, haben sich die beiden entschlossen einen Helikopter zu chartern und Essen etc. reinfliegen zu lassen.
Zu dem Zeitpunkt wollten noch 2 andere mitkommen, die dann aber leider abgesprungen sind.
Nach weiterem planen und einigem hin und her kam schliesslich das raus:
Ich habe Dan und Max zum Helikopter gefahren, von wo aus sie reingeflogen sind um Gepaeck und Essen etc. reinzubekommen. (20 kg Reis, Dosenfutter, Gewehr, Netze, Seil... ).
Ich bin eine Woche spaeter gestartet und wurde von Nick (Kiwi) freundlicherweise bis an den Start des Tracks gefahren.
Von dort bin ich fuer die nachesten 3 1/2 Tage alleine bis zur Huette gewandert.
Mein Weg hat mich durch normalen Wald, ueber Regenwald bis zu nem Hochplateau von 1200m an Schneebedeckten Bergen vorbeigefuert. Gepennt habe ich in Huette die gut erreichbar in ca. 5h Abschnitten im Backcountry stehen.
Den letzten Tag meiner Wanderung musste ich mir meinen eigenen Weg suchen, da es keinen Track zur Huette gibt. Ich bin also frueh gestartet und nachdem ich meinen ersten Fluss durchquert habe bin ich weiter 9h gewandert und geklettert um letzentlich total fertig in der Huette anzukommen. War niemals gluecklicher so ne verdammt Huette zu sehen als am Ende dieses Tages!
Ja, an der Huette angekommen habe ich 5 Tage mit Dan und Max verbracht. Die Huette war erstaunlich bequem...:) hatten sogar Solar-Licht. Ausserdem war die Lage genial: direkt am Fluss, super Sicht ins Tal, kleiner Rasenteil direkt vor der Tuer... perfekt.
Ein Problem hatten wir: Sandflys! Die Viecher ham uns regelrecht aufgefressen... aber man gewoehnt sich dran :)
Haben die Tage damit verbracht im Wald rumzuspringen, nen Baumhaus zu bauen, zu jagen und einfach die Zeit zu geniessen!
Abends dann einfach lesen, nen bissl Schach oder Karten spielen und ja... die Zeit abseits der Zivilisation geniessen.
Die Bilder sagen evtl. mehr aus als das eine oder andere Wort.
Ja, der Weg raus war auch recht heftig. Nachdem wir zwei Tage Regen hatten und der Fluss um nen Meter gestiegen ist, ham Max und ich uns auf den Weg "raus" gemacht. Max musste gehn weil sein Visa auslaeuft, und ich wollte nicht alleine wieder raus, also bin ich mit ihm gelaufen.
Wir hatten nen bisschen wenig zu Essen mit und nach dem zweiten Tag (18km in 8h mit 1000m Hoehenunterschied) waren wir beide total platt und waren froh gerade vor nem Schneesturm in ner Huette angekommen zu sein.
Haben dann gluecklicherweise direkt am naechsten Tag (nach nur 3h wandern) am Carpark ne Fahrt in die naehe unseres Hostels bekommen :) Wir waren super gluecklich und total fertig.